Die Ruhrtriennale ist eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen im Ruhrgebiet.

 

Schauplätze der Ruhrtriennale sind die Industriedenkmäler der Region, die größten Teils während der Internationalen Bauausstellung Emscher Park von 1989 bis 1999 in Aufführungsorte für Musik, Theater, Literatur, Bildende Kunst, Tanz und Performance verwandelt wurden. Im Zentrum stehen die „Kreationen“. Das sind Produktionen, die versuchen, die Besonderheiten der jeweiligen Spielstätten ausnutzen: Schauspiel und Oper verbinden sich in ehemaligen Maschinenhallen und Kokereien mit Entwicklungen in der Bildenden Kunst, der Pop- und Konzertmusik. Zentrales Festspielhaus der Ruhrtriennale ist die Jahrhunderthalle Bochum. Weitere Spielstätten sind unter anderem:

Die Ruhrtriennale findet seit 2002 jährlich unter in einem Zyklus von jeweils drei Jahren wechselnder künstlerischer Leitung statt. Gründungsintendant war Gerard Mortier. Er hatte die Position des Intendaten von 2002 bis 2004 inne.

Zwischen 2005 und 2007 fand die 2. Ruhrtriennale unter der künstlerischen Leitung von Jürgen Flimm statt. Verbindendes Thema seiner ersten Spielzeit war der Zusammenhang von Industrialisierung und Romantik. Auch im zweiten und dritten Jahr bilden Epochen thematische Schwerpunkte: 2006 stand der der Mensch des Barock im Zentrum, das Programm im Jahr 2007 beschäftigte sich mit dem Mittelalter.

Nach dem Tod der designierten Intendantin Marie Zimmermann im April 2007 hatten sich Jürgen Flimm und sein Team aus Andrea Kaiser, Ulli Stepan und Thomas Wördehoff bereit erklärt, zusammen mit Jürgen Krings die Spielzeit 2008 zu leiten. Marie Zimmermanns Beschäftigung mit dem „Fremden“ war daher auch das Leitmotiv: „Aus der Fremde“.

Willy Decker trat im Jahr 2009 die Nachfolge von Jürgen Flimm an und leitete die 3. Ruhrtriennale von 2009 bis 2011. Unter seiner künstlerischen Leitung erforschte die Ruhrtriennale in den drei Spielzeiten die beziehung von Kunst und Kreativität einerseits und der Religion andererseits. Im Jahr 2009 richtete sich dabei der Blick auf den jüdischen Kulturkreis, 2010 auf die islamische und schließlich 2011 auf die buddhistische Kultur.

Ein weiterer Programmpunkt war von 2003 bis 2010 die Konzertreihe Century of Song, in der sich internationale Songwriter mit den großen Traditionen des popular song auseinandersetzten. Nach acht Spielzeiten unter der Leitung von Thomas Wördehoff kam es 2010 zu einer Veränderung im Konzept von Century of Song. Der Titel blieb erhalten, aber die inhaltliche Ausrichtung rückte stärker an die Themenkreise heran, die das Festivalgeschehen jeweils bestimmen. Neuer Kurator der Konzertreihe ist Christoph Gurk.

Intendant der Ruhrtriennale 2012 - 2014 ist der Komponist und Regisseur Heiner Goebbels, der vor allem durch Kompositionen und Inszenierungen im Bereich Musiktheater bekannt ist. Unter seiner Leitung bekommt die Ruhrtriennale den Untertitel "International Festival of the Arts".

Am 27. Mai 2013 wurde der niederländische Regisseur und Theaterintendant Johan Simons als Intendant für die Ruhrtriennale von 2015 bis 2017 angekündigt.

Quelle: Wiki

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